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Die Drachenschule hat geöffnet

Und wieder hat die Welt 3 ausgebildete Drachologen mehr, die sich um das Wohl und den Schutz der noch lebenden Drachen kümmern. Ein voller Erfolg!

Bevor wir aber mit dem Inhalt des Unterrichtes starten, musste die Schule natürlich etwas hergerichtet und die Lektionen vorbereitet werden.

1. Dracheneier arrangieren und verteilen





2. Fackeln anbringen























3. Blüten von der Decke ranken lassen

4. Den Rest schmücken

5. Schulmaterial bereit legen. Ja, das war eine Menge an Stoff, den wir durchgenommen haben :)

6. und letzter Punkt: Klassenraum vorbereiten

Zunächst wurden natürlich erst einmal die Geschenke ausgepackt, bevor es dann in den Klassenraum ging. Hier konnten sich die Schüler dann einen Notizblock, einen Stift und ein Lehrbuch aussuchen (gezeigt habe ich sie schon hier und hier).






 
Dann ging es daran den Eid der Drachologen zu unterschreiben und den Ausweis zu bekommen.







Nach 12 Drachenarten (Theorie muss sein) ging es dann in den praktischen Teil über: Drachenbestimmung. Hierfür hatte ich eine kleine Übersicht und ein dazu passendes Rätsel vorbereitet. Für manche Drachenarten gab es Schuppenproben: Europäischer Drache (Schwarz), Gargouille (Grau), Wyvern (Braun) und Knucker (Blau-Grün)


Anschließend ging es ins Feld: Dracheneier wollten in ihren Gelegen bestimmt werden.

Für die Eier hatte ich kleine Drachenbabys ausgedruckt, laminiert, in Luftballons gesteckt und diese dann aufgepustet. Anschließend habe ich sie noch mit einem Edding verziert.




















Was müssen Forscher immer tun, wenn sie auf etwas treffen? Richtig! Es protokollieren. Also hatte ich drei fleißige Zeichner, die alle Eiersorten in ihre Notizblöcke zeichneten, die noch nicht auf ihrer Bestimmungshilfe abgebildet waren.

Anschließend ging es daran, die Babys zu befreien und sich zu den abgezeichneten Eiern zu schreiben, welche Drachenarten denn drin waren/sind.









Das war vielleicht ein Krach...








Nach der Befreiaktion waren auch schon wieder 1 1/2 Stunden rum und es gab eine Stärkungspause mit Eisbar und Cakepops













Während die Schüler sich ausruhten, habe ich den nächsten Teil der Eierbestimmung aufgebaut: Drachen-Twister

Einfach 4 Eierarten in Farbe ausdrucken oder malen/zeichnen, laminieren, passend ausschneiden und mit Klebknete befestigen. Das war ein Spaß :) Wann immer Zeit war, haben die beiden Kinder hier gespielt. Die Arten, die ich hierfür ausgewählt hatte, waren: Knucker, Frostdrache, Asiatischer Lung und Wyvern.

Nachdem die Schüler die unterschiedlichen Arten jetzt kannten und unterscheiden konnten, ging es daran, Spuren in der freien Natur zu erkennen. Was hinterlassen Drachen und woran kann man sonst noch erkennen, dass ein Drache in der Nähe lebt.

Nach dieser Lektion mussten die Schüler lernen, wie man mit einem Drachen spricht. Zunächst einmal: Drachen lieben Rätsel! Also fingen wir mit leichten Rätseln an. Manche waren im Lehrbuch, andere hingen in unserer Wohnung und mussten entdeckt und gelöst werden.

Na? Wisst ihr die Lösung? :)

Die Drachenschrift ist ein weiteres Element, um sich mit Drachen verständigen zu können. Nach ein bisschen Übung und einem laminierten Alphabet für die Feldforschung, sollten die Schüler die Schriften in der Umgebung finden und übersetzen.

Hier steht: "Hier habe ich das letzte Mal einen Menschen getroffen. Hat gut geschmeckt."

Nach einer weiteren Rätsel-Lektion für Fortgeschrittene waren die Schüler bereit, einen Drachenmagneten zu bauen. Was man dafür benötigt: eine Goldscheibe, einen tropfenförmigen Diamanten, eine Eisennadel, Bilder der Drachenarten und die Runen "Draco Raco Acodrac".






















Da alle Drachen Schätze lieben, mussten die Schüler natürlich auch lernen, wie welcher Stein aussieht und wo man ihn finden kann. 

Den Amethyst hatten sie schon zuvor im Ei des Asiatischen Lung entdeckt. Für die anderen Steine, hatte ich Gefäße mit Steinen vorbereitet.

 Im ersten Behälter waren größere weiße Steine, in denen die Forscher Diamanten fanden.

















Im 2. durchsuchten Gefäß waren kleine braune Steinchen und es fanden sich Saphire.






















In der kleinen Schale mit kleinen weißen Steinchen gab es Rubine.

Natürlich wurden alle Funde akribisch dokumentiert.

Die nächste Schüssel hatte als Inhalt große braune Steine und Citrine.

 Und in der letzten Schale fanden sich zwischen kleinen weißen Steinchen noch Smaragde.



















Nachdem die Schüler somit alles gelernt hatten, um mit Drachen in freien Wildbahn umgehen zu können, ging es jetzt an die Aufzucht und Pflege von Dracheneiern und Babys. Dafür gab es zunächst einen Leitfaden für Drachenhalter, in dem alles aufgelistet wurde, was für die Aufzucht eines Drachen erforderlich ist und was beachtet werden sollte. Dazu gab es dann das "Drachenaufzuchtskit".

Um ein Drachenei bei der G.A.G.D. (Geheime und Alte Gesellschaft der Drachologen) zu beantragen, muss man in einem Brief niederschreiben, warum man so ein Ei haben möchte und was man mit so einem Drachen anfangen möchte. Die Gründe waren: Weil ich Schutz brauche und weil ich Drachen schützen möchte.

Nach einer weiteren Lektion "Erste Hilfe für Drachen" (bei der ich eigentlich ein Rezept für Rachensirup ausprobieren wollte, es aber aus Zeitmangel dann doch nicht geschafft habe) war der Unterricht auch schon beendet.

Da die Schüler alle erfolgreich die Drachologen-Ausbildung bestanden hatten, bekamen sie ein Drachologischen Abschlusszeugnis und eine Landkarte mit den Drachenarten und ihren Vorkommen. Außerdem gab es für jeden eine Auszeichnung (Button) und einen Anhänger.
















Die Schüler konnten ihre Bücher noch mit Glitzersteinchen aufpeppen, was mich einen Jahresvorrat an Klebsteinen gekostet hat^^

Anschließend wurde das Klassenzimmer geleert und das Abschlussmahl in Form eines Raclettes wurde aufgebaut.

Danach war noch etwas Zeit, aber bevor die Schüler sich trennen mussten, kamen noch pünktlich die Eier der Gesellschaft und wurden mit einer Aufgabe verteilt.

Da es sich bei den Eiern um unbekannte Drachenarten handelte, war die Aufgabe ganz einfach: Forschen und alles dokumentieren. Die Schüler durften den Babys aber erst zu Hause beim Schlüpfen helfen.

Außerdem gab es noch eine Kleinigkeit für die Schüler, damit sie besser schlafen konnten.

Letztendlich war die Feier ein voller Erfolg: 2 Tage lang hat sich Marc fast ausschließlich um seinen kleinen Drachen gekümmert inklusive spielen und Protokoll führen. Er kam gefühlt alle 5 Minuten und hat uns von seinen neuesten Forschungsergebnissen berichtet ;)

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