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Willkommen in den Dämmerlanden, Reisende! (oder: Hilfe, die Kinder sind da (Phantasy-Mottoparty))

Alles war fertig für die Party. Leider habe ich nicht sooo viele Livebilder machen können, da ich ständig beschäftigt war, die nächsten Aufgaben vor zu bereiten..


Ja, und dann war es soweit: Die kleinen Abenteurer kamen! Mein Mann hat die Kids in seinem Reaver-Outfit als Graf der Dämmerlande begrüßt und sie ins Abenteurerlager (Kinderzimmer) geführt.
Als dann alle da waren, fing der erste Teil ihres Abenteuers an. Natürlich muss man erst Mal Vorbereitungen treffen und sehen, ob sie die Aufgabe bestehen können.
So wurden dann zunächst Truhen für die Schätze gestaltet. Ich hatte sie zuvor mit Kaffee eingefärbt:



Diese Kisten konnten die Kinder dann mit Papieren, Glitzersteinen und Federn bekleben.


Und hier sind die Ergebnisse


Danach wurden Katapultkugeln geformt und auf beide Burgen (Wannen mit Verzierung drumrum) verteilt. Und dann begann die Schlacht! Jede Gruppe hatte 1 Minute Zeit so viele Kugeln wie möglich in die gegnerische Burg zu werfen.


Ich musste leider immer wieder Kugeln auf beide Lager verteilen, damit ihnen die Munition nicht ausgeht, und so hatte ich keine Zeit für Fotos...

Als nächste und letzte Prüfung gab es eine Schatzsuche quer durch die Wohnung. Eingeleitet wurde sie durch ein paar 30 Jahre alte Tagebucheinträge eines Jünglings, der Abenteuer erleben wollte.

Tag 1: Liebes Tagebuch, ich habe es endlich geschafft: Ich bin ausgezogen, um die Welt zu erkunden und Reichtümer zu finden, und habe mein Heimatdorf hinter mich gelassen. Es ist ein befreiendes Gefühl, keine Regeln mehr achten zu müssen und tun zu können, was man will. Ich denke, ich werde Richtung Norden wandern. Reisende hatten mir von wundervollen Orten tief im Wald erzählt. Die muss ich einfach sehen!
Tag 5: Heute habe ich mich zum ersten Mal von den Früchten des Waldes ernährt. Meine Vorräte gehen zu Ende, aber es gibt hier so viel Essbares, dass ich sicher keinen Hunger leiden werde. Ich bin an ein paar alten, mit Moos bewachsenen Steinen vorbei gekommen. Ob sie zu einer alten Stätte gehören? Vielleicht ein Grab oder eine uralte Stadt?
Tag 6: Ich bin den Steinen gefolgt. Sie stehen wie Wegweiser alle paar Meter am Rande eines schmalen Pfades und scheinen zu etwas hin zu führen. Was mich am Ende wohl erwartet?
Tag 10: 5 Tage ist es her, dass ich diese Steine das erste Mal sah und ihr Weg erscheint kein Ende zu finden. Ich bin durch tiefe Schluchten und hohe Berge gewandert und immer noch folge ich dem Pfad mit den Steinen auf meiner rechten Seite. Vielleicht sollte ich den Weg verlassen und mir ein neues Ziel suchen?
Tag 11: Endlich komme ich ans Ziel! Ich bin dem Pfad nun doch noch gefolgt und in der Ferne sehe ich die Überreste eines steinernen Monuments. Was sich da wohl verbirgt?
Tag 15: Hoffentlich habe ich sie abgehängt! Es ist 4 Tage her, dass ich die Kultstätte erforscht habe, zu der mich der Pfad führte, und ich hätte sie besser nicht betreten... Warum musste ich auch unbedingt hinein gehen? Ich habe dicht am Eingang eine Truhe gefunden und sie mit an die Oberfläche genommen. Weiter hinein in die Grabstätte wollte ich nicht. Es kamen seltsame Geräusche heraus und ich hatte das unbehagliche Gefühl, irgendetwas würde dort auf mich warten. Hätte ich es doch beachtet und die Truhe dort gelassen! Als ich den  Inhalt am Tageslicht näher untersuchen wollte, erhoben sich rings herum die Gebeine der hier Begrabenen! Bleich kamen sie auf mich zu und ich konnte mir gerade noch meine Sachen und die Truhe schnappen und ihnen entkommen. Seitdem bin ich auf der Flucht und ich höre ihre klapprigen Schritte. Sie wollen die Truhe, aber ich gebe sie nicht mehr her! Ich habe ein Mal gehört, dass solche Art von Flüchen nur durch die Zeit besiegt werden können. Vielleicht sollte ich die Truhe irgendwo verstecken und sie erst in 30 Jahren wieder holen. Ja, ich glaube, das versuche ich. Da! Ich höre sie! Sie kommen! Ich muss hier weg!
Tag 16: Die Truhe ist sicher versteckt und niemand außer mir wird sie je finden. Zur Sicherheit werde ich aber Karten anfertigen, die mich auch dann wieder zu diesem Ort führen, wenn ich alt und vergesslich werde.
Tag 18: Mein Plan ist ausgeführt! Die Karten habe ich gezeichnet und nun kann ich mich beruhigt kommenden Abenteuern zuwenden. Seitdem ich die Truhe nicht mehr habe, verfolgen mich die Untoten wohl auch nicht mehr. Sehr schön!
Tag 19: Ich... habe... mich... geirrt... sie... sind... hier...

Natürlich gab es auch die gezeichneten Karten dazu. Aber nur eine, die anderen mussten sie suchen.








Nach 4 weiteren Karten wurde der Schatz gefunden. Er bestand aus folgendem Inhalt:



Dann gab es eine kurze Stärkung mit Muffins und wir konnten alles für die eigentliche Quest vorbereiten. Mein Mann hat sich in sein Wolfsschamanen-Outfit geworfen und ich habe den ersten Bereich in der Wohnung präpariert: Die Dunkelhöhle.
Danach habe ich die Jung-Abenteurer aus ihrem Lager zur Hütte "Mondruh" geschickt und die 4 bekamen vom alten Schamanen zunächst ein Mal den Grund ihrer Aufgabe: Im Dämmerland gibt es zahlreiche kleine Wesen, die sich "ihren" Abenteurer aussuchen und ihm ein Leben lang Freund sein wollen. Um diese Wesen sehen zu können, müssen spezielle Tränke gebraut und getrunken werden, die diverse Reagenzien benötigen. Findet diese Reagenzien und ihr erhaltet euren kleinen Freund!



Diese Karte bekamen sie zur Orientierung



Zunächst ging es in die Dunkelhöhle zum Sammeln von leuchtenden Larven. Sie sollten 7 Stück pro Person einsammeln.
So sah das Ganze im Licht aus:


Und so haben es die Kinder vorgefunden


Eine Packung der Mini-Knicklichter haben sie hinterher mit nach Hause bekommen




Als nächstes mussten sie in die Schlangengrube und 2 Eier pro Person beschaffen. Aufgabe: Die Schlange liegt auf ihren Eiern und muss vorsichtig mit dem Schwert herunter gehoben werden. Nachdem 2 Eier entfernt wurden, schlängelt sie sich wieder auf ihr Nest und muss wieder herunter gehoben werden.
























Danach mussten Sternfragmente in der Katzengrube gesammelt werden. Dafür habe ich Plastiksterne, die im Dunkeln leuchten, auf dem Teppich verteilt.


Dann mussten Maden im Weinkeller in den Krügen gesucht werden. Das war lustig, weil sich die Schwabbeldinger im Wasser richtig schleimig angefühlt haben :) Die Kinder mussten sich vor die Krüge knien und mit Augen zu in einen Krug greifen. Leider habe ich kein Bild davon...


Als Letztes fehlten noch Vampirzähne und Ogeraugen. Da es in den Dämmerlangen weder Vampire noch Oger gab, konnten diese Zutaten nur an einer Stelle bekommen werden: In "Rubi's Allerlei", einem Laden für Reagenzien. Die Kinder mussten sie mit den Kupfermünzen aus dem Schatz bei mir kaufen.





Als alles da war wurden die Tränke gebraut und die Kids "mussten" sie trinken. Es war Maracujasaft ;)



Danach konnten sie ihre neuen kleinen Freunde "sehen" und haben sich einen ausgesucht.



Zu jedem Tier hatte ich mir einen kurzen Text ausgedacht.

Zhuhu - Das weise Tier: Ich möchte dein Freund sein und dir helfen, falls du mal etwas vergisst. Mein Wissen ist riesig und ich kann dir bei deinen Hausaufgaben helfen.

 
Zimsa - Das Abenteuer-Tier: Werde mein Freund und jeder Tag wird zum Abenteuer. Wir können zusammen spannende Dinge erleben und viel Spaß haben!

Zimsu - Das Scherzkeks-Tier: Wählst du mich als Freund, hast du einen tollen Partner, um anderen Streiche zu spielen und sie zu ärgern. Das wird ein Spaß!

Misamee - Das tröstende Tier: Falls du mal jemanden brauchst, der dich tröstet und immer für dich da ist, dann wäre ich gern dein Freund. Ich bin immer für dich da!


Anschließend sind die Abenteurer erst Mal rausgegangen und ich konnte die Lage im Lager erkundschaften.



Natürlich musste auch noch das Abendbrot vorbereitet werden.


Nach dem Essen...


... wurde dann noch mir LARP-Waffen und Blinde Kuh gespielt


















Ich habe dann noch alles, was die Kinder gesammelt haben, in Tüten gepackt, die ich mit Kaffee gefärbt und mit Tags markiert habe.


Dann war alles vorbei. Die Kinder wurden abgeholt, wir haben ein wenig aufgeräumt und Marc hatte dann doch noch die Zaubertrank-Ecke entdeckt und alles wild durcheinander gemischt. Und dabei entdeckt, dass Johannisbeersaft und Kiba gar nicht so schlecht schmecken ;) Hier kommen die Bilder der Orgie







Am Ende waren die Brausepulver- und Speisefarben-Reagenzgläser leer^^ Und hier der Beweis, dass der Drink auch wirklich getrunken wurde


Okay, es war eher ein probieren. Letzten Endes mussten wir dann doch das meiste wegkippen, weil es widerlich süß war. Aber es hat Spaß gemacht und muss wiederholt werden ;)

Ein Feedback kam dann am Montag in der Schule von den Kids und demnach ist der Tag wohl sehr gut angekommen und sie hatten ihren Spaß. Was will man mehr :)
Mein Mann hat sich auch eine Phantasy-Party zu seinem Geburtstag gewünscht ;)

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