Hochzeitsplanung: Mode & Styling der Braut - Teil 1 Kleider-Sammelbogen, Bestandteile, Kleiderformen, Halsausschnitt und Schwangerschaft

Es ist DAS große Thema (neben der Feier) einer Hochzeit. Und meistens wird dort auch einiges an Budget reingesteckt. Schauen wir uns also an, was es bei Weddingstyle für Tipps gibt.

Planungstipps: Mode & Styling: Braut - Teil 1

 

Brautkleider-Sammelbogen


by weddingstyle.de

 
Dieser Sammelbogen kann gedownloaded werden. Hier werden 3 Anschriften von Brautmodegeschäften und die Termine eingetragen. Auf den Seiten 2 und 3 können dann die Traumkleider geklebt und in die Modegeschäfte mitgenommen werden. Eine kleine Liste zum Abhaken erinnert an wichtige Dinge für die Termine (z.B. einen halterlosen BH mitzunehmen).
Ich muss noch dazu sagen, dass es bei mir nur eine Adresse geben wird: Drachengewänder. Allerdings werde ich auf jeden Fall Bilder meiner Wunschvorstellungen mitnehmen! Und am besten auch der Accessoires.




Damit ist nicht nur der Aufbau Oben, Mitte, Unten gemeint, sondern auch die Beschaffenheit des Stoffes, Spitze, Verzierungen etc.
Fangen wir aber mit dem gröbsten an und arbeiten uns dann zu den Details vor:

Die Silhouette: Das ist der Gesamteindruck eines Kleides. Hier sollte man sich vorher fragen, was für einen Stil / Eindruck das Kleid haben soll. Soll es elegant und schlicht wirken, wird man sicher keinen riesigen, breiten Rock wählen.

Die Oberteile / Corsagen: Dieser Bereich wird am Tag der Feier wohl am meisten beachtet. Man sollte auf den richtigen Ausschnitt achten und wie viel man zeigen möchte. Ich mag z.B. Bräute nicht, die eine große Oberweite haben und meinen, dies mit einem entsprechenden Ausschnitt noch unterstreichen zu müssen. Das sieht man auch so... Es sollte also zur Körper- und Kleidform passen.

Die Taille: Das ist die Stelle, an der Oberteil und Rock aufeinander treffen und sich (hoffentlich) ganz toll verstehen. Sie gibt dem Kleid (neben Ärmeln und Halsausschnitt) seine Form. Hier können verschiedene Arten den Gesamteindruck anpassen, z.B. eine V-Form, Sitz der Taille oder wie eng sie am Körper liegt.

Die Ärmel: Ein sehr schönes Thema mit vielfältigen Möglichkeiten. Eine große Bedeutung auf die Art der Ärmel hat natürlich die Jahreszeit und wie warm/kühl es in den Locations ist. Man kann natürlich auch im Winter kurze oder keine Ärmel tragen, dafür sollte man allerdings kaum draußen sein und eine gut beheizte Location haben. 
Da ich 2 Kleider tragen werde, brauche ich auch 2 Ärmelstile: Für das Oberkleid sollen die Ärmel am Oberarm anliegen und bis zum Ellbogen gehen, ab da sollen sie wie aufgeschnitten sein und nach unten fallen. Für das Unterkleid möchte ich normale, gerade, anliegende Ärmel haben.

Der Saum: Damit bezeichnet man eigentlich nur die Länge des Kleides. Er sollte an das Konzept/Thema der Hochzeit angepasst sein. Soll es also eine fröhliche, sommerliche Feier werden, kann das Kleid ruhig kurz sein. Bei uns z.B. werden meine beiden Kleider bodenlang, einerseits wegen des Themas Mittelalter und andererseits wegen der Jahreszeit Winter.

Der Stoff: Hier entscheidet der Geschmack und auch wieder das Thema der Hochzeit. Zu einer eleganten Hochzeit würden Seide und Tüll besser passen als Nessel oder Leinen. Andersrum (so wie bei uns) wäre Satin vollkommen fehl am Platze. Wir würden mehr Leinen und Samt und vielleicht Seide wählen.

Die Spitze: Finde ich sehr sehr schön, obwohl ich weiß, dass viele sie für "aus Omas Zeiten" halten. Dadurch das Vintage und Shabby Chic zur Zeit einen großen Einfluss haben, gibt es auch wieder mehr Spitze. Ich finde sie sehr romantisch und sie setzt schöne Akzente. Allerdings ist bei einem Mittelalterkleid Borte vielleicht passender.

Die Verzierung: Viele Kleider bekommen das gewisse Extra, wenn sie mit Stickereien, Pailletten und Schmucksteinen verschönert werden. So bekommen schlichte Stoffe ein schönes Funkeln. Ich weiß noch nicht, was meine Verzierungen werden. Das werde ich dann mit der Schneiderin besprechen.

Die Rock-Details: Diese Details können z.B. Schlitze oder Drapierungen sein. Mit Ihnen kann ein durchschnittliches Kleid zu einem Außergewöhnlichen werden.

Die Oberteil-Details: Neben Verzierungen können Details ein Oberteil zum persönlichen, individuellen Bestandteil des Kleides machen. Ein schlichtes Oberteil, kann z.B. mit einem rückenfreien Teil überraschen. Vielleicht können auch große Papier- oder Stoffblumen DEN Akzent setzen.

Die Schleppe: Sie ist die Verlängerung des Kleides und gibt der Braut etwas majestätisches. Hinterher für die Feier ist sie aber meistens im Weg, weswegen es auch abnehmbare Schleppen gibt. Ich werde wohl keine haben, denn ich möchte mich bei der Feier frei bewegen und dafür eine abnehmbare Schleppe zu nehmen, finde ich etwas albern.

Die Farbe: Entweder sucht man sein Farbkonzept nach der Kleidfarbe aus, oder andersrum. Auf jeden Fall sollten Konzept und Kleid miteinander harmonieren. Es gibt nichts Unharmonischeres als ein knallrotes Kleid zu einer Farbdeko mit Pink, Rosa und Creme oder Grün, Blau und Weiß.
Der große Trend ist zwar immer noch Weiß und inzwischen auch Creme oder gedeckte Töne wie Lavendel und Blassblau, aber im Grunde sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Habt Mut zur Farbe! Meine Kleider werden Hellgrün (Unterkleid) und Dunkelbraun (Oberkleid).

Kleiderformen 1 - Kleiderformen 2 (es gibt 2 Seiten dazu, die ich aber zu einem Thema zusammenfasse)


Leider kann ich euch zu den Formen keine Bilder zeigen, aber ihr findet die Zeichnungen auf den Webseiten.
  • A-Linien-Kleid: figurbetontes Oberteil, direkt anschließendes Oberteil ohne Naht, klare Linie, schlichte Eleganz
  • Duchesse-Kleid: großes Kleid, Oberteil meist mit Applikationen oder Stickereien verziert, figurbetontes Oberteil mit weitem Unterteil, meist mit Schleppe
  • Empire-Kleid: Taillennaht direkt unter der Brust, wirkt schmal und elegant, schmal fließend mit schlichtem Schnitt
  • Etui-Kleid: schlicht, elegant, eng am Körper, firgurbetont
  • Prinzess-Kleid: oft mit Schleppe, schmal fließend
  • Anzug: mit langem oder kurzen Blazer, mit Hose oder Marlene-Hose, leichter Mantelstoff
  • Fishtail-Linie (Sirene- oder Meerjungfrauen-Linie): sehr figurbetont
  • Kuppel-Linie: sehr weit ausgestellter Rock wie eine Kuppel, meist mit Corsage (figurbetont)
  • I-Linie: gerade und schmal wie der Buchstabe "I"
  • X-Linie: Schulterpartie und Rock ergeben eine X-Form, betonte Taillennaht
  • Ballon-Linie: Rockteil ist oben und unten gerafft, das Oberteil kann figurbetont sein

Halsausschnitt


Die Beschreibungen gibt es auf der Website

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Carmen













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Neckholder














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  Carré














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Gerader Ausschnitt / Schulterfrei














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 Herzform














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 Spaghetti-Träger 














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 Tanktop














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 V-Ausschnitt














Schön & Schwanger


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Eine Schwangerschaft sollte kein Grund für eine triste oder sogar gar keine Hochzeit sein. Weddingstyle hat einige Designer eingeladen, sich Gedanken über Umstand-Hochzeitskleider zu machen und was dabei rausgekommen ist, ist nicht nur für Schwangere was :) Schaut es euch einfach mal an.







Im 2. Teil über die Brautmode wird es um ein paar Accessoires gehen.

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